Meine früheren Arbeiten waren Modellkopien und Fotografien realer Orte:
Der Wohnheimflur, wo ich gewohnt habe, ein Tunnel am Bahnhof, durch den ich schon öfters gegangen war, oder ein Ort, wo ich übernachtet habe. Beim Blick in dem Raum durch die Fotokamera, mit der ich die Studien meiner Beobachtungen festhielt, konnte ich diesen realen Raum erfassen.
Es entstand je nach der Situation eine besondere Raumatmosphäre durch die Ausleuchtung mit Licht. Das fotografische Abbild der Lichträume war das eine Ergebnis meiner früheren Arbeit. Das andere Ergebnis war das Modell selbst: von außen betrachtet, wird der Raum als solcher klar; der Bilck hinein lässt den Innenraum zum Erlebnis werden.
Das Modell wird zum Objekt.
Meine Arbeiten sind ausgewählte Möglichkeiten des Zusammenspiels von Licht und Raum.

Ausstellung im Dillinger Schloss 2001